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Gottesdienste wieder in der Apostelkirche

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Viele Veranstaltungen mussten wegen der Ausbreitung des Coronavirus abgesagt werden. Ob Termine stattfinden oder nicht, entnehmen Sie bitte unseren Info-Schaukästen sowie der örtlichen Presse.
Passen Sie auf sich auf und denken Sie an Ihre Nächsten!


Wieder Gottesdienste in der Apostelkirche

 

Wieder Gottesdienste in der Apostelkirche

 

Ab Sonntag, den 06. Juni 2021 lädt die Ev. Kirchengemeinde Herscheid wieder zu Gottesdiensten in die Apostelkirche ein. Das hat das Presbyterium auf seiner Sitzung vom 17.05.21 beschlossen. Damit ist die Kirche wieder für Gottesdienste geöffnet. Es gelten aber weiterhin besondere Hygiene- und Schutzmaßnahmen. Während der gesamten Zeit des Aufenthalts in der Kirche gilt eine Maskenpflicht. Der Mindestabstand von 1,5 m ist stets zu wahren. Auf den Sitzplätzen der Kirchbänke können Mitglieder eines Haushaltes plus eine weitere Person den Mindestabstand unterschreiten. Vollständig Geimpfte, Genesene oder aktuell negativ Getestete werden dabei nicht mitgezählt. Die maximale Anzahl der Besucherinnen und Besucher ist auf 49 begrenzt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jeder und jede am Gottesdienst Teilnehmende wird gebeten, seine Kontaktdaten auf vorbereiteten Karten zu hinterlegen. Schon wie bei den letzten Gottesdiensten während der Epidemie wird auf Gemeindegesang und die Feier des Heiligen Abendmahls verzichtet. Der Ausschuss Gottesdienst und Kirchenmusik des Presbyteriums arbeitet an Möglichkeiten, baldmöglichst dieses Sakrament wieder gemeinsam zu erleben. Doch erst einmal ist es Grund zur Freude, ab Juni jeden Sonntag Menschen zum Gottesdienst in der Apostelkirche begrüßen zu können. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr – an jedem zweiten Sonntag im Monat um 11 Uhr.

News

Kleidersammlung für Bethel am 16.06.

Am Mittwoch, d. 16. Juni findet die Kleidersammlung für Bethel durch die
Ev. Frauenhilfe Herscheid nur im Martin-Luther-Haus statt. Es ist keine
Abgabe im Kindergarten Hüinghausen möglich.
Aufgrund des Pandemiegeschehens dürfen die Kleidersäcke an der Glastür vor dem Martin-Luther-Haus, nur in der Zeit von
8.00 – 12.00 Uhr
und von
14.00- 17.00 Uhr,
abgestellt werden. Es wird ausdrücklich auf das Tragen einer FFP 2 Maske, auch auf dem Parkplatz vor dem Gebäude, und die Einhaltung des Mindestabstandes von 2 m hingewiesen.
Ansammlungen von Menschen müssen vermieden werden.

Neue Gewalt im Nahen Osten!
Die westfälische Landeskirche bittet uns alle um Fürbitte!

Mit großer Sorge verfolgt die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) die zunehmende Eskalation der Gewalt in Israel und Palästina. Ralf Lange-Sonntag, Referent im Landeskirchenamt der EKvW für die Beziehungen zu den Kirchen im Nahen und Mittleren Osten, hat für den kommenden Sonntag Fürbitten vorbereitet.
 

Zum Hintergrund:

Nach anfänglichen Unruhen in Jerusalem hat sich die Gewalt weiter ausgebreitet und die Zahl der Todesopfer und der Verwundeten steigt. Der Raketenbeschuss aus dem Gaza-Streifen und das anschließende Bombardement durch das israelische Militär könnten nun dazu führen, dass sich die aufgeladene Stimmung auf längere Sicht nicht beruhigen lässt. Zudem wirkt sich der Konflikt bereits auf Deutschland aus: Jüdische Gemeinden erleben Anfeindungen und Bedrohungen und werden kollektiv für die israelische Politik verantwortlich gemacht.

Bischof Ibrahim Azar von der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Jordanien und dem Heiligen Land betont die Wichtigkeit des Gebetes in dieser Situation. Daher bitten wir alle Gemeinden und Gläubigen, am Sonntag der Opfer der Gewalt im Heiligen Land, der jüdischen Gemeinden in Deutschland sowie aller, die sich für eine Lösung des Konflikts in Israel und Palästina einsetzen, fürbittend zu gedenken.


 

Fürbitte für die Opfer der Gewalt im Heiligen Land und ihre Angehörigen

 

Gott, Du Freund des Friedens,

aus Jerusalem, der Stadt des Friedens, und aus dem Heiligen Land hören wir Schmerzensschreie und Wehklagen.

Die Spirale der Gewalt dreht sich und hat Todesopfer und Verwundete gefordert.

Unschuldige Menschen leiden unter dem Ausbruch der Gewalt, den Radikale heraufbeschworen haben.

Wir bitten Dich für die Opfer der fürchterlichen Gewalt, die das Land erschüttert: Heile die Wunden der Verletzten und nimm die Verstorbenen in Dein Reich auf.

Wir bitten Dich für die Angehörigen der Opfer: Tröste sie, schenke ihnen Kraft, Abschied zu nehmen, und bewahre sie vor der Versuchung, ihre Trauer in Hass zu verwandeln.

 

Fürbitte für die jüdischen Gemeinden in Deutschland und ihre Mitglieder

 

Gott, Du Gott der Kinder Jakobs,

als Kirche haben wir uns auf den Weg gemacht, die Treue Gottes zum jüdischen Volk zu bekennen und die Beziehung des christlichen Glaubens zum Judentum in Taten zu bezeugen.

Bestürzt sehen wir, wie jüdischen Gemeinden und Gläubige Opfer antisemitischer Attacken werden.

Auch jetzt werden sie wieder als Verantwortliche für die Gewalt im Heiligen Land hingestellt.

Wir bitten Dich für die jüdischen Gemeinden und ihre Mitglieder, dass sie ohne Diskriminierung und Bedrohung in Deutschland leben und ihren Glauben bezeugen können.

 

Wir bitten Dich für alle, die sich gegen den wachsenden Antisemitismus wenden: Bestärke sie in ihrem Engagement. Fürbitte für alle, die sich für Begegnung und Versöhnung in Israel und Palästina einsetzenGott, der Du aus Feinden Freunde machst,

es wird immer schwieriger, über die Grenzen hinweg Begegnungen zwischen Menschen in Israel und Palästina zu ermöglichen. Menschen, die die realen Mauern und die Mauern in den Köpfen überwinden wollen, werden als Verräter hingestellt.

Dabei braucht das Heilige Land keine Raketen und Bomben, sondern den Willen, aufeinander zuzugehen und Hass in Liebe zu verwandeln.

Wir bitten Dich für alle in Israel und Palästina, die nicht an Hass und Gewalt glauben: Lass sie nicht ermüden in ihrem Mut, die Mauern der Trennung zu überspringen.

Wir bitten Dich für alle Menschen in Israel und Palästina: Nicht der Hass möge ihre Herzen erfüllen, sondern die Bereitschaft, aufeinander zuzugehen und Kompromisse zu schließen.